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Tortuga: Legende 2018 – Ghost in the Barrel

20 September - 23 September

€65

OT Infos

Kurzinfos
Anreise
Übernachtung / Zeltplatz

Tortuga Legende: 2018 - Ghost in the Barrel - ist eine 3-tägige LARP-Con für Seefahrer, Abenteurer und Piraten.

Die Veranstaltung findet vom 20. bis 23. September 2018 auf dem Gelände des CVJM-Feriendorfs in Herbstein statt.

  • ERWACHSENEN-CON: Teilnahme ab 18 Jahren
  • Aufwendige Stadtsimulation: Tavernen, Zuber, Händler, Hafen, Stadtwache, Handelskontor, u.v.m.
  • Pirate-Games - Werde der beste Pirat der elf Weltmeere und gewinne einzigartige Preise!
  • Wrestling-Tournament
  • Spannender Plot und Nebenplot für Plothunter. Alles kann, nichts muss.
  • Umfangreiche Hintergrundgeschichte
  • Einfaches DKWDDK
  • Lagerplanung für größere Gruppen mit der Orga zusammen
  • Unterbringung in Hütten / Ferienhäusern / eigenen Zelten
  • Verpflegung für Plot-NSC / Orga-Helfer

Allgemeine Anreise für alle Teilnehmer

Die Anreise für ALLE TEILNEHMER beginnt am Donnerstag, 20.09.2018 ab 9.00 Uhr. Bitte achtet bei Eurer Anreise auf die Beschilderung.  Unsere Einweiser werden euch empfangen und entsprechend leiten.

Die Adresse für die Anreise ist:

CVJM Feriendorf Herbstein

Ernst-Klotz-Weg 1

36358 Herbstein

Bitte beachtet den Ablauf für die Anreise in diesem Jahr und haltet diesen ein:

  1. Parken auf den Check-In Parkplätzen, Diese sind besonders gekennzeichnet
  2. Zum Check-In gehen und Einchecken. Teilnehmer mit Online-Check-In können den Express-Schalter benutzen
  3. Auf das Gelände fahren. Nur mit Durchfahrtskarte erhaltet Ihr Zufahrt
  4. Ausladen
  5. Autos wegfahren und auf dem Con-Parkplatz parken
  6. Lager aufbauen

Frühanreise

Eine Frühanreise ist nicht möglich. Wir werden euch erst ab dem Anreisetag auf den Platz lassen. Bitte beachtet auch, dass auf dem Parkplatz nicht übernachtet werden darf. In begründeten Einzelfällen kann eine Ausnahme mit der Orga vorab abgesprochen werden. Personen oder Gruppen, die aus dringenden Gründen eine Frühanreise benötigen (z.B. sehr weite Fahrtstrecke, besonders aufwändiger Aufbau, Händler mit Standaufbau etc.) melden sich bitte bei der Orga per Email an: info@legende-orga.de

Time-In

Time-In wird am Donnerstag gegen 16.00 Uhr sein.

Während der Con kann in Hütten oder auf dem Zeltplatz in selbst mitgebrachten Ambiente-Zelten übernachtet werden.
Für Gruppen von 6-12 Personen sind Blockhütten oder Ferienhäuser verfügbar. Diese sind in der Regel sehr schnell vergriffen. Gruppen, welche bereits im Vorjahr eine Hütte belegt hatten, bekommen noch vor dem offiziellen Start des Ticketverkaufs Ihre Hütten wieder angeboten und erhalten so den Vorzug auf die Buchung.
 
Übernachtet wird auf dem großen Zeltplatz im eigenen Ambiente-Zelt. Da wir ein harmonisches Stadtbild erzeugen wollen haltet bitte die Typbezeichnungen eurer Zelte und die Größe sonstiger Aufbauten z.B. Sonnensegel (inkl. Abspannung) bereit. Das Stadtplanungsbüro Port Henry (kurz SPlaBüPH) wird vor der Con an euch herantreten und diese von euch erfragen. Vorabfragen hierzu könnt ihr an diese Adresse richten: info@legende-orga.de
 
Die Orga und auch die Teilnehmer legen bei unserer Con-Reihe Tortuga:Legende großen Wert auf ein IT-taugliches Stadtbild. Daher ist das Aufstellen von "modernen" Zelten nicht erlaubt. Auch nicht wenn diese abschließend abgetarnt werden. Erlaubt aufzustellen sind: Zelte, Jurten, Khoten und Sonnensegel etc. aus Stoff / Segeltuch / Leinen / Baumwolle etc. Nicht erlaubt aufzustellen: Igluzelte , Zelte mit "moderner" Farbgebung und/oder Design (z.B. Neon-Leuchtfarben), Zelte aus Kunststoff, Party-Pavillions und ähnliches. Im Zweifel: bitte nachfragen! Gerne lassen wir euch vorher wissen, ob Ihr euer Zelt aufstellen könnt. Das erspart Frust und Diskussionen vor Ort!

IT Infos

Die Insel Tortuga
Regierung, Code und Thron
Das Voodoo
Die Hymne

Die Insel Tortuga

Tortuga, im Mare Caribicum

Die Insel Tortuga ist eine ca. 42km² große Insel im Mare Caribicum (Westlich der Mittellande). An ihrer breitesten Stelle hat sie einen Durchmesser von ungefähr 7km. Böse Zungen behaupten die breiteste Stelle Tortugas befinde sich, ungefähr um die vierte Morgenstunde, in der Gallow Road.

Die Insel weist eine karibische Vegetation auf, z.B. die hiesigen Nadelpalmen und Buchenmangroven, die den ca. 70% der Landmasse bedeckenden Dschungel hauptsächlich ausmachen. Steilklippen im Norden der Insel, mehrere malerische Buchten, ein gruseliger Sumpf und sanftes Hügelland im Zentrum der Insel (auf dessen Hängen Wein und Zuckerrohrplantagen die Agrarlandschaft bestimmen) tragen ihren Teil zum pittoresken Bild Tortugas bei.

Der Untergrund Tortugas ist von Höhlenlabyrinthen der, die Insel wahrscheinlich vor etwas über 400 Jahren besiedelnden, Skaven durchzogen, welche am besten als menschengroße Rattenkreaturen zu beschreiben sind. Die Skaven sind in einem matriarchalischen Staat organisiert, meiden die Oberfläche und haben einen Friedenspakt mit dem menschlichen Bewohnern geschlossen. Schürfrechte und Bergbau sind hierdurch auf Tortuga ein komplexes bilaterales Rechtsgebiet.

In der südlichen Bucht, zwischen natürlichen Felsformationen, liegt die florierende Hafenstadt Port Henry. Benannt ist sie nach dem zuvor an diesem Ort befindlichen Piratennest Fort Henry, welches <em>Henry Flynn</em>, der Entdecker und Verteidiger, sowie außerdem Staatsgründer des SOB, vor nunmehr über 300 Jahren an dieser Stelle gründete.

Die umliegenden Felsen sind als Flynn-Stones bekannt. Von Port Henry führt eine Strasse zum Regierungssitz Tortugas, dem in den umliegenden Hügeln gelegenen White House, Sitz der Gouverneure von Tortuga. Henry Flynn hat an dieser Stelle zuerst einen kleinen Verschlag bauen lassen um dort seinen privaten Verrichtungen ungestört nachgehen zu können. Dieses, da weiß getüncht, als White Shagg bekannte Häuschen wurde von einem Nachfolger Flynns, Robert „größer, besser, was-kost-die-Welt“ Pillingham, zu einem veritablen Regierungssitz ausgebaut. 314 nach Flynn wurde das ursprüngliche White House bei einem Angriff der Heilsmarine (piratenhassende Eiferer) zerstört. Der aktuelle Gouverneur Bo lässt zur Zeit an gleicher Stelle einen neuen, schöneren durch Staatsmittel finanzierten Regierungssitz bauen.

Zum direkten Seegebiet der Isla Tortuga gehören 6 weitere Trabanteninseln, die mit zwischen weniger als einem und bis zu zwei Quadratkilometern, zu je drei Inseln gruppiert, die Hauptinsel östlich und westlich flankieren.
Im Osten: Taka-Tuka-Land (mit einer ehemaligen Pestsiedlung, heute ein dörfliches Aussteiger-Nest, La Cucaracha und Chicita (beide unbewohnt).
Im Westen: El Arenal mit dem Privatier-Hafen Port Foozle und Alamo Beach, Miranda (die eine üpige Affenpoulation aufweisst) und eine Felseninsel namens The Rock, welche in ihrer Kargheit eine bedrückende Geschichte an Aussetzungen vorzuweisen hat.

Zum erweiterten Staatsgebiet Tortugas gehört noch die nordische Winterinsel Canibal Ile (so genannt wegen ihrer kannibalischen Hirschpoulation) die durch den Gouverneur Henry de Blance, geb. Malatesta, aus dem Familienbesitz des Familienstammes väterlicher Seite: derer von Quizzquestworthy, ins Staatsgebiet des SOB aufgenommen wurde. Canibal Ile ist zwei Wochen zur See nördlich Tortugas verortet und ihre genaue Lage nicht allgemein bekannt.

eigentlich ganz einfach

Vereinfacht gesagt ist die Regierungsgewalt Tortugas zweckmäßig und flach strukturiert. Der gewählte Vertreter aller Tortugiesen und souveräner Herrscher Tortugas ist der Gouverneur. Ihm untersteht ein überschaubares Maß an Funktionären, welche den Staat Tortuga am laufen halten (Bitte verzeihen Sie folgend, dass ich uns jedwedes ge-gender erspare). Meisthauptsächlich der Hafenkommandant mit seinem Hafenmeister, der Solarkonsul, sowie der Kommandant und Hauptmann der Stadtwache. Nicht immer gesetzt waren Aufgaben beladene Titel wie Meister der Münze, Oberster Kartograph oder Schwertmeister von Tortuga.

Ferner gibt es noch eine nahezu unendliche Menge an aberwitzigen, nutzlosen oder hochgradig spezialisierter Titel, die sozusagen fast ein jeder auf Tortuga tragen kann, alsweilen sie ihm irgendwie verliehen worden sind und er sich im Behalten dieses Titels durchgesetzt hat. Es kann also durchaus vorkommen, dass Sie in der Gosse über einen schnarchenden Scheisshaufen stolpern, welcher sie angiftet, was ihnen einfällt den Großpuhbanz der Küferkontrollkommision – Schlossallee West zu treten (Also wirklich, was erlauben Sie sich?).

Thats it – der Gouverneur repräsentiert die Insel und die Interessen der Gemeinschaft nach innen und nach außen, hat das letzte Wort und scheint als Nachfolger Flynns einen gewissen Draht zum „Geist Tortugas“ zu haben, doch dazu gleich etwas mehr…

Der Hafenkomandannt ist für die Sicherheit Tortugas zuständig, er kommandiert die Hafenbefestigung und kann alle wehrfähigenTortugiesen zur Verteidigung der Insel gegen innere und äussere Gefahren in die Pflicht nehmen. Notfalls mit Waffengewalt und Sanktionen oder unter Androhung der Extortugiesation!

Der Hafenmeister untersteht dem Kommandanten, ist Exekutivorgan und regelt den Schiffsverkehr, Ladungskontrolle und überprüft die Zahlung der Liegegebühren.

Der Hauptmann der Stadtwache sorgt für die Einhaltung der Verordnungen und Gesetze Tortugas, wahrt den relativen Frieden im Stadtgebiet und betreut und beherbergt notfalls auch kleine, desorientierte Piraten bis zu deren Ausnüchterung in seinem Kerker.

Der Solarkonsul ist im allgemeinen Repräsentant, sowie für das Wetter verantwortlich zu machen. Ferner verwaltet er Landansprüche, Liegenschaftszwistigkeiten, Pacht- und Patentrecht und alle anderen Kleinigkeiten, die den Gouverneur nur unnötig belasten und verwirren würden.

Der Thron Tortugas

  Der „Thron Tortugas“ ist ein rein repräsentatives Möbelstück welches in den Trümmern des zerstörten White House gefunden wurde. Der Thron scheint aber für den Gouverneur ein Ort tiefer Kontemplation darzustellen und ferner den Gouverneur mit dem „Geiste Tortugas oder dem Vermächtnis Henry Flynns“ zu verbinden. Man sagt sogar, der Thron könne zum Gouverneur sprechen. Dies sei weder Magie (welche auf Tortuga nicht vorkommt) noch Voodoo (welches der nach Meinung einzelner auf Tortuga viel zu oft vorkommt) sondern Temana, der Einfluss, etwas das uns von Henry Flynn erhalten blieb. Wie die Verheissung, dass alle guten Piraten (was das auch immer heißen mag) im Jenseits mit Kapitän Flynn auf immer in seiner Galley zechen und schlemmen dürfen. Außerdem scheint auch der Codex Tortuga – quasi das Gesetzbuch Tortugas – von jenem Temana durchwirkt zu sein. Denn der Code Tortugas bedarf einiger ritualisierter Handlungen um ihn zu Rate ziehen zu können. Des weiteren scheint er sich aus eben jenen Einflüssen des urtortugiesischen, dem was wir Zeitgenossen als wahr erachten und was nicht gegen Tortuga geht, mehr oder minder selbst zu schreiben. In Wirklichkeit ist der Gouverneur eher ein ungefährlicher Despot, eine Ikone und vor allem hört er auf seine Mittortugiesen. Wo immer sie ihm mit Gefälligkeit, Alkohol oder Gewalttätigkeit Ansporn geben. Hier müssen nun noch die Dons von Tortuga Erwähnung finden. Don von Tortuga ist, wer der Insel und dem SOB auf besondere Weise dient und eine herausragende Stellung einnimmt, diese behaupten kann und nicht direkt umgeschitten wird wenn er, Hanswurst, sagt: Ich bin Don H-ööörrkks-blubber-todesröcheln. Die Dons von Tortuga haben genau so viel Macht, wie ihnen zugesprochen wird und das kann eine ganze Menge sein. Dies geht hin bis zu einer pseudomagischen Verklärung, Legenden über Donritualien und der „Zerstörung der Insel“ sollte es (durch die Jahrhunderte immer wieder passend interpretiert) zu viele oder zu wenige Dons geben. Faktisch sind die Dons die eherne Bastion des Flynn-Wortes: „Macht wird ergriffen und nicht gewährt!“ (Was auch den Wahlkampf um das Gouverneursamt oft blutig oder investitionsintensiv gemacht hat). Wer Don Tortugas ist, trägt einen entsprechenden Ring und genießt entsprechendes Ansehen. Die Dons von Tortuga sind per Definiton die einzig wahren Autokraten! Nicht nur basiert ihre Macht einzig auf ihrem eigenen Bestreben, nein, sie ernennen sich selbst (wenn auch schon der ein oder andere hierzu erhoben wurde) und sichern ihren Einfluss auch selbst ab. Piratopolitisch sind sie quasi ein Kontrapunkt zum frei nach den „Gesetzen zur See“ ge- oder erwählten Gov und nehmen auch entsprechend Einfluss auf eben diesen, sein Regierungsgeschäft und dessen Funktionäre. Organisiert sind die ehrenwerten Dons von Tortuga im „Donsrat“. Und weiß Gov, oder eher nicht, was die dort treiben. Alles in allem kann man sagen, dass ein Don dann konstituiert und in seinem Amt angekommen ist, wenn er eben offiziell diesem Donsrat angehört. Weitere kleine Gruppen, Zünfte und Gemeinschaften üben ihrerseits Einfluss auf die tortugiesische Politik und Wirtschaft aus. Die Bekannteren sind hierunter: Die Schwesternschaft von der Muschel (oder so), der Bootsmannzuber, die Glasschneidergilde, die Gilde der Navigatoren, die Akademie, der Maatszuber, der Rat der Mannschaften und viele weitere. Manche Gruppe sind so tief im Untergrund, dass sie fast schon wieder bei den Skaven herauskommen.

Das Voodoo

Auf Tortuga gibt es keine Magie. Sie funktioniert einfach nicht. Und wenn, dann nicht richtig. Heretische Akademiker und Magister Magie, die dieses Phänomen bereits untersucht haben kamen zu dem Schluss, dass Tortuga wahrscheinlich in einer natürlichen Blase oder einem Wirbel des arkanen Feldes …bla bla bla, ich bin ja so klug, guck ich kann mir Blümchen aus dem Arsch zupfen und ich trage Frauenkleider, blubber, schwafel… und deshalb entsteht im Endeffekt kein Effekt bei Nutzung des magischen Feldes. Also – es klappt irgendwie nicht…

Das Voodoo hingegen ist stark auf Tortuga. Die Loas als „Naturgeister“ waren sicher bereits gegenwärtig, doch kam deren Verehrung wohl vor ca. 280 Jahren mit ehemaligen Sklaven und reisenden Voodoo-Priestern auf die Insel. Nicht ganz belegt ist, dass ein Geschwisterpaar von Voodoopriestern im Jahr 42 nach Flynn als Mambo und Bakor die Leitung des voodoo-kultischen Leben auf Tortuga übernahmen. Hierbei kam es zu einer Auseinandersetzung mit dem säkular organisierten, jungen Piratenstaat. Im, wiederrum belegten, Rest-in-Pieces-Frieden von 47 nach Flynn wurde von beiden Seiten die schicksalhafte Verbindung des Voodoo mit den Tortugiesen, aber auch die klare Trennung zwischen voodoo-kultischem Brauchtum und dem Piratentum per se besiegelt (Schön, dass ihr da seid, und jetzt scheisst euch nicht ein!).

Das kultische Voodoo Tortugas unterscheidet sich in den verehrten Loas, Bräuchen und Ritualen, Loa-Familien und deren Ausrichtung nicht erheblich von den kontinentalen und insularen Wurzeln des Voodookults. Loas ergreifen Besitz von Menschen um sich auszudrücken, willensschwache Lebende oder ruhelose Tote wanken und marodieren als die eine oder andere Art Zobmbie durch die Landschaft. Wer Medizin oder Rat braucht holt sich diese gerne beim Priester um die Ecke (wenn der Alchemist mal wieder zu teuer ist). Und sogar einige der Seefahrer bis hin zu Kapitänen haben ganz für sich den Glauben an das Voodoo angenommen.

 

Ragabash

Ragabash

Lediglich die Existenz von Ragabash und Borawagh stellt eine Besonderheit des tortugiesischen Voodoo dar. Diese beiden Inkarnationen (oder Avatare) sind so etwas wie „Hohepriester-Inkarnationen“ oder eben direkte Abbilder des Willens der Loas. In der Geschichte Tortugas gibt es keine klare Angabe wann diese beiden mächtigen Wesen zum ersten Mal in Aktion getreten sind. Aber scheinbar sind sie eher die Personifizierung eines hoheren Willens, statt definierte Personen. Durch die Jahre hinweg haben diese Wesen durchaus unterschiedliche Körper bewohnt, aber nie ihr Wesen verloren oder verändert. Ragabash, der dunkle, gierige, nehmende, kalte Teil des Paars und Borawagh, der helle, fördernde, gebende, warme Teil. Jeder für sich repräsentiert einen Teil der Intentionen der Gesamtheit der Loas (so die Theorie). So kann keinem der beiden eine bestimmte Loa der Familie zugeordnet werden, sondern scheinen beide jeweils die Wut, den Ärger, die Zuwendung oder den Rat des Voodoo im allgemeinen zu repräsentieren (Keiner hat behauptet, dass das einfach wird hier!). Faktisch sind Ragabash und Borawagh die direkten Ansprechpartner des Voodoo auf der Insel für Profane wie Priester, Kultisten und Säkulare. Ihr Erscheinen und ihre Einfluss sind seltenst unmotiviert. Irgendetwas ist da immer im Busch. Zwar muss niemand den Voodoos besondere Aufmerksamkeit schenken, wenn er dem Voodoo an sich nicht nahe steht. Doch haben die beiden reale Macht und Einfluss und sind auf ihre widerstreitende Art zwei Seiten einer Medaille oder eben wie Feuer und Wasser – Leben und Tod – Hell und Dunkel.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren örtlichen Mambo oder Bakor.

Die Hymne des tortugiesischen Solarinsulats, dem State of Buccaneers, die freie Insel Tortuga

Auf die Melodie des Klassikers von Jean-Baptiste Lully „For gov´s sake, we´re keen!“
Text: unbekannt (lt. BBS, „Willem der Faulere, Maat der Bumblebee“)

Hymne
„Trinkfest und arbeitsscheu,
aber Tortuga treu,
Haleluliaaaa-ha-haaaa,
Trinkfest und arbeitsscheu,
aber Tortuga treu,
Haaaaleeheluuuhuuujaaahaha
God shave the Gov.“

es folgt die in den Raum gerufene Liturgie*:

„Sugar in the morning!“

„Ihr habt alle gef**kt!“

„Außer Mr. Pomeroy!“
___________________________________
*weiter Strophen und zwischenrufe können geduldet sein, zählen aber nicht zum offiziellen Kanon
(Anmerkung des Iren: „Und können sehr leicht durch zu spontanem Erdrosseln führen, was in diesem Fall als Selbstmord oder Tötung auf Verlangen, gewertet wird!“)

Fragen?

Schau in unserem Con-ABC vorbei. Dort findest Du die Antworten auf die meisten Fragen. Falls Du dort nicht fündig wirst, kannst Du uns auch gerne eine Email schicken. Nutze dazu einfach unser Kontaktformular

 

Bildergalerie

Details

Beginn:
20 September
Ende:
23 September
Eintritt:
€65
Website:
https://www.legende-orga.de/event/tortuga-legende-2018-ghost-in-the-barrel/

Veranstalter

Legende-Orga e.V.

Veranstaltungsort

CVJM Feriendorf Herbstein
Ernst-Klotz-Weg 1
Herbstein, 36358 Deutschland
+ Google Karte
Website:
cvjm-feriendorf.de